Förderfähige Grundlage für Ihr Wärmenetzprojekt
Technik, Wirtschaftlichkeit und Förderung ganzheitlich gedacht
Direkter Übergang in Planung und Umsetzung
Kommunen und Stadtwerke stehen vor der Aufgabe, ihre Wärmeversorgung zu dekarbonisieren und auch Industrie- und Gewerbestandorte mit hohem Wärmebedarf suchen zunehmend nach wirtschaftlichen, erneuerbaren Versorgungsoptionen. Eine leitungsgebundene Wärmeversorgung kann eine effiziente und nachhaltige Lösung darstellen und wird mit Fördermitteln aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt.
Eine BEW-Machbarkeitsstudie zeigt, ob und wie ein Wärmenetz in Ihrem Gebiet oder an Ihrem Standort technisch, wirtschaftlich und förderfähig realisiert werden kann – und schafft eine belastbare Grundlage für Entscheidungen und Investitionen.
Häufig entsteht der Bedarf für eine BEW-Machbarkeitsstudie aus der kommunalen Wärmeplanung: Dort werden geeignete Gebiete und Projekte identifiziert, die anschließend mit einer Machbarkeitsstudie konkretisiert und zur Förderreife gebracht werden.
die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen ist und jetzt konkrete Projekte folgen sollen.
Sie für Ihre Investitionsentscheidungen eine fachlich belastbare Entscheidungsgrundlage benötigen.
Sie einen Partner suchen, der nicht bei der Studie stehen bleibt, sondern auch die nächsten Umsetzungsschritte kennt.
Stehen Sie noch am Anfang und brauchen Unterstützung bei der kommunalen Wärmeplanung selbst?
Die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) ist in mehrere Module gegliedert. Unsere BEW-MBS adressiert Modul 1 – MBS/TP und bildet das planerische Fundament des Wärmenetzprojekts. Die Studie stellt darüber hinaus eine Teilvoraussetzung für die Bewilligung der Investitionskostenförderung im Modul 2 – Systemische Förderung dar.
- Prüft, ob und wie ein Wärmenetz sinnvoll aufgebaut oder umgebaut werden kann.
- Fördergegenstand sind Planung und Konzeptentwicklung.
- Ergebnis ist eine fachlich und wirtschaftlich belastbare Entscheidungsgrundlage.
- Baut auf Modul 1 auf und fördert den Bau oder Umbau des Wärmenetzes.
- Gefördert werden z. B.:
- Leitungsbau
- Wärmeerzeuger (z. B. Wärmepumpen, Solarthermie, Abwärme)
- Speicher und weitere Infrastruktur.
So entsteht Ihre BEW-Machbarkeitsstudie
Von der Datenerhebung bis zum Abschlussbericht begleiten wir Sie Schritt für Schritt – verbindlich und termingerecht
- Projektstart & Datenerhebung
Untersuchung des Gebietsumgriffes und Ermittlung von Wärmebedarfen.
- Potenzialanalyse
Prüfung erneuerbarer Wärmequellen und Abwärmepotenziale.
- Konzeptentwicklung
Erstellung und Bewertung verschiedener zentraler Wärmenetz- und Erzeugungskonzepte.
- Wirtschaftlichkeitsanalyse
Berechnung von Kapital-, Betriebs- und Bedarfsgebundene Kosten sowie Erlösen
- Ausbaupfad
Entwicklung eines Umsetzungs- und Ausbaupfads zur Umsetzung des Vorzugskonzepts.
- Abschlussbericht und Handlungsempfehlung
Dokumentation der Ergebnisse als Grundlage für weitere Planungsschritte und Förderanträge.
Mit der BEW-Machbarkeitsstudie schaffen Kommune und Stadtwerk eine klare Entscheidungsbasis für den Aufbau oder die Weiterentwicklung eines effizienten, erneuerbaren Wärmenetzes. Sie verbindet technische Planung, Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit nach BEW.
Konkret umfasst die Studie:
Ein auf Ihre Kommune bzw. Ihr Versorgungsgebiet zugeschnittenes Wärmenetz – inklusive Erzeugung (z. B. Solarthermie, Wärmepumpen, Biomasse, Abwärme), Speicher und Netzstruktur.
Sie sehen, wie ein erneuerbares, zukunftsfähiges Wärmenetz bei Ihnen konkret aussehen kann.
Systematische Prüfung der vor Ort verfügbaren Potenziale für erneuerbare Wärme und Abwärme.
Sie wissen, welche Quellen sich im kommunalen Raum oder im Stadtwerk-Portfolio wirklich lohnen.
Ausarbeitung und Bewertung verschiedener technischer Szenarien für Ihr Wärmenetz.
Sie können gegenüber Politik, Verwaltung und Geschäftsführung begründet darstellen, welche Variante bevorzugt werden sollte.
Detaillierte Berechnung von Kapital-, Betriebs- und Bedarfsgebundene Kosten sowie Erlösen.
Sie erhalten belastbare Zahlen für Entscheidungen, Gremienvorlagen und Business Cases.
Eine Studie, die die relevanten Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) erfüllt und diese klar darstellt.
Sie können auf dieser Basis BEW-Förderanträge vorbereiten und Fördermittel zielgerichtet nutzen.
Ein Fahrplan mit Ausbaustufen, Prioritäten und zeitlichen Etappen für Ihr Wärmenetzprojekt.
Sie erhalten eine praxisnahe Grundlage für die weitere Planung, Ausschreibung und Umsetzung.
Wirtschaftliches und förderfähiges Wärmenetzprojekt besprechen
Die Stadtwerke Mühlheim am Main haben an einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) teilgenommen. Dies ist ein weiterer wichtiger Beitrag zum Klimaschutz auf den Weg hin zu einer CO2-neutralen Stadt. Im Rahmen des Förderprogramms des BMWK haben die Stadtwerke eine Machbarkeitsstudie für ein erneuerbar gespeistes Wärmenetz für zwei Bereiche in Mühlheim umgesetzt. Ziel ist es, die dort unterschiedlich eingesetzten Arten zur Wärmeerzeugung auf ein gemeinsames Wärmenetz zu vereinheitlichen. Damit kann schnell und kosteneffizient ein großer Beitrag zur Emissionsreduktion erzielt werden.
Die Machbarkeitsstudie untersucht, wie ein Wärmenetz neu aufgebaut werden kann. Sie schafft die Grundlage für Investitionsentscheidungen und weitere Förderanträge.
Antragsberechtigt sind:
- Unternehmen i.S.v. § 14 BGB
- Kommunen (soweit wirtschaftlich tätig)
- kommunale Eigenbetriebe, kommunale Unternehmen und kommunale Zweckverbände
- eingetragene Vereine
- eingetragene Genossenschaften
- Contractoren, sofern sie die Voraussetzungen und Verpflichtungen der Richtlinien erfüllen. Für sie gelten die in Anhang 2 der Richtlinie genannten Anforderungen. Der Auftraggeber des Contractors muss nicht zu den genannten Antragsberechtigten gehören.
50% der förderfähigen Kosten für Machbarkeitsstudien und Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 nach HOAI werden bezuschusst.
Die Förderhöhe richtet sich nach den jeweils gültigen Förderrichtlinien.
Die Kommune erhält eine belastbare Grundlage für die Wärmeplanung, Investitionsentscheidungen und die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Gleichzeitig werden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Je nach Projekt kommen beispielsweise Großwärmepumpen, Solarthermie, Biomasse, Geothermie, Abwärmenutzung, Power-to-Heat-Anlagen oder Wärmespeicher in Betracht.
