Großes Interesse am Wärmenetz in Bitz
Renergiewerke Bitz und GP JOULE informieren über ersten Bauabschnitt und Anschlussmöglichkeiten

Buttenwiesen/Bitz, 22. Oktober 2026
Rund 150 Bürgerinnen und Bürger informierten sich in der Festhalle Bitz über den ersten Bauabschnitt des geplanten Wärmenetzes. Die Renergiewerke Bitz und GP JOULE stellten den aktuellen Planungsstand vor, erläuterten die nächsten Schritte und zeigten, wie sich ein Anschluss an das Netz konkret gestalten lässt.
Mit dem geplanten Wärmenetz soll die Gemeinde Bitz langfristig mit preiswerter und lokal erzeugter Wärme versorgt werden. Anwohnerinnen und Anwohner aus dem ersten Bauabschnitt nutzen den Infoabend, um den aktuellen Stand der Planungen kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich über die Anschlussmöglichkeiten zu informieren.
„Wir sehen am großen Interesse, dass die Menschen in Bitz ihre Wärmeversorgung aktiv mitgestalten wollen“, sagte Raphaela Gonser, Bürgermeisterin der Gemeinde Bitz. „Mit dem Wärmenetz schaffen wir die Grundlage, um Schritt für Schritt weg von fossilen Energieträgern und hin zu einer verlässlichen, bezahlbaren Wärmeversorgung zu kommen. Für viele Haushalte ist das eine echte Perspektive für die nächsten Jahrzehnte.“
Die Zukunft des Heizens für Bitz
Das Wärmenetz wird aus einer zentralen Heizanlage bestehen, einem gedämmten Erdleitungsnetz und Wärmeübergabestationen in den angeschlossenen Gebäuden, erläuterte Projektleiter Christian Schechinger den technischen Aufbau. In der Heizzentrale sind zwei Großwärmepumpen mit je 1 MW Leistung vorgesehen. Sie decken den überwiegenden Teil des Wärmebedarfs im Netz. Ergänzend werden ein Gas-Spitzenlastkessel sowie Elektro- und Gaskessel als Redundanz errichtet, um Versorgungssicherheit auch bei sehr hohem Wärmebedarf zu gewährleisten.
„Mindestens 90 Prozent der Wärme werden perspektivisch über Großwärmepumpen erzeugt“, erklärte Schechinger: „Maximal 10 Prozent sollen perspektivisch aus erneuerbaren Gasen stammen. Damit stellen wir sicher, dass die Wärme weitgehend aus regenerativen Quellen kommt und gleichzeitig zu jeder Zeit verfügbar ist.“
Geplanter Baustart für den ersten Bauabschnitt ist im dritten Quartal 2028. Die Teilinbetriebnahme des Netzes soll im dritten Quartal 2029 erfolgen, die vollständige Anbindung des ersten Quartiers ist für 2030 vorgesehen.
Fragen und Antworten rund um den Anschluss
Vor Ort informierten darüber hinaus die GP-JOULE-Kundenbetreuer Josef Humpert und Marco Schwertberger über die Anschlussmöglichkeiten und beantworteten aufkommende Fragen. Im Mittelpunkt standen der räumliche Zuschnitt des ersten Bauabschnitts, die technische Auslegung des Netzes und die verschiedenen Anschlussoptionen für private Haushalte, Gewerbekunden und kommunale Gebäude.
Zur Auswahl stehen drei Anschlussvarianten:
- Teilanschluss: Ein Abzweig von der Hauptleitung wird rund 1,5 Meter auf das Grundstück gelegt. Ein Vollanschluss kann später zu den dann gültigen Anschlusskosten realisiert werden.
- Netzanschluss: Die Wärmeleitung wird bis in das Haus geführt.
- Vollanschluss: Die Wärmeleitung wird ins Haus verlegt und eine Wärmeübergabestation installiert. Mit Inbetriebnahme des Netzes ist eine direkte Wärmeabnahme möglich.
Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner können sich weiterhin zu den Anschlussmöglichkeiten beraten lassen. Beratungstermine stehen immer mittwochs und freitags zur Verfügung und sind über die Website www.bitz-fernwaerme.de buchbar.
Weitere Informationen zum Wärmenetz in Bitz gibt es unter: www.bitz-fernwaerme.de. Für Fragen steht die Kunden- und Interessentenhotline unter 08274 9278 567 sowie die E-Mail-Adresse info@bitz-fernwaerme.de zur Verfügung.
Über GP JOULE
GP JOULE ist mit seinen drei Kernbereichen Projektierung, Bau sowie Betrieb und Service in der gesamten Energie-Wertschöpfungskette aktiv: von der Erzeugung über die Speicherung und den Transport bis zur Nutzung. Ob Wind- und Solarstrom, Wärmenetze, Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher oder Wasserstoffprojekte: GP JOULE sorgt für Energielösungen mit erlebbarem Nutzen – und das von der Beratung über die Finanzierung und Planung bis zur Umsetzung, Betriebsführung und der Vermarktung. So gestaltet GP JOULE seit 2009 aus Deutschland heraus das Energiesystem mit Zukunft in Europa. Für eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung für Unternehmen, für Kommunen, für die Logistik – für alle.
GP JOULE WÄRME plant, baut und betreibt wirtschaftlich tragfähige Wärmelösungen für Kommunen, Quartiere und Unternehmen. Für eine lokale, sichere und günstige Wärmeversorgung.
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