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GP JOULE und die Renergiewerke Bubenreuth stellen zweiten Bauabschnitt des Wärmenetzes vor

Anmeldungen für Anschlüsse ab sofort möglich

GP JOULE und die Renergiewerke Bubenreuth stellen zweiten Bauabschnitt des Wärmenetzes vor

Buttenwiesen/Bubenreuth, 9. Oktober 2026

Die Renergiewerke Bubenreuth haben die Pläne für den zweiten Bauabschnitt in der fränkischen Gemeinde vorgestellt – und das Interesse an dem Nahwärmenetz war groß: Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner waren in den Kulturhof H7 gekommen, um sich über die Bauplanung und die Anschlussmöglichkeiten zu informieren.

Nachdem die Akquise für den ersten Bauabschnitt rund um die Vogelsiedlung sehr erfolgreich abgeschlossen ist (und der erste Bauabschnitt gar erweitert wurde), stand an diesem Donnerstagabend im Kulturhof H7 der zweite Bauabschnitt im Mittelpunkt. In diesem Abschnitt können sich Anlieger an der Hauptstraße sowie kommunale und private Großabnehmer an das Wärmenetz anschließen lassen.

Der Baustart für den zweiten Abschnitt ist für Anfang 2029 geplant. Zur Heizsaison 2029/30 soll dann Wärme in die Haushalte, Betriebe und kommunalen Gebäude fließen.

„Kommunales Wärmenetz ist ein Gemeinschaftsprojekt“

Damit das Nahwärmenetz realisiert werden kann, ist allerdings eine ausreichende Anzahl verbindlicher Anschlüsse erforderlich. Erst dann können die Detailplanung abgeschlossen und die konkreten Bauvorbereitungen gestartet werden. „Ein kommunales Wärmenetz ist ein Gemeinschaftsprojekt. Darum ist jetzt die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger gefragt“, erklärt Kundenberater Josef Humpert.

Für den Betrieb des Wärmenetzes wurde von GP JOULE die Renergiewerke Bubenreuth GmbH gegründet. Die Gemeinde strebt eine Beteiligung von 50 Prozent an.

Von der Heizzentrale in der Scherleshofer Straße aus wird eine Großwärmepumpe mit einer Leistung von 1 MW die angeschlossenen Gebäude versorgen. Sie wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Zwei Pufferspeicher mit je 123 Kubikmetern Fassungsvermögen speichern zudem überschüssige Wärme in Form von Heißwasser und machen damit den Wärmeverbrauch unabhängig von der Wärmeerzeugung: Wärme kann dann erzeugt werden, wenn gerade viel erneuerbare Energie im Netz und der Strompreis daher günstig ist. Genutzt werden kann die Wärme dann zu einem späteren Zeitpunkt. Das Verfahren steigert die Effizienz der Anlage. Ein Spitzenlast- sowie ein Redundanzkessel sorgen für die Abdeckung der Verbrauchsspitzen und die Versorgungssicherheit auch in sehr kalten Tagen und Wochen.

Jetzt zu Anschlussmöglichkeiten beraten lassen

Auf der Infoveranstaltung wurden auch die Vorteile eines Anschlusses an das Wärmenetz sowie die verschiedenen Tarifmodelle vorgestellt. Anschlussnehmende profitieren von einem „Rundum-Sorglos-Angebot“, das ein umfassendes kostenloses Service- und Wartungspaket beinhaltet. „Mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten schaffen wir ein Angebot für alle. Zudem gewinnt die Nahwärme, aufgrund der Ersparnisse in den Nebenkosten, im Vollkostenvergleich gegenüber Heizalternativen“, sagt Josef Humpert.

Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sind eingeladen, sich über Anschlüsse an das Wärmenetz zu informieren. Dazu bietet GP JOULE unverbindliche Beratungsgespräche an, die über die Website www.bubenreuth-fernwaerme.de gebucht werden können.

 

Über GP JOULE
GP JOULE ist mit seinen drei Kernbereichen Projektierung, Bau sowie Betrieb und Service in der gesamten Energie-Wertschöpfungskette aktiv: von der Erzeugung über die Speicherung und den Transport bis zur Nutzung. Ob Wind- und Solarstrom, Wärmenetze, Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher oder Wasserstoffprojekte: GP JOULE sorgt für Energielösungen mit erlebbarem Nutzen – und das von der Beratung über die Finanzierung und Planung bis zur Umsetzung, Betriebsführung und der Vermarktung. So gestaltet GP JOULE seit 2009 aus Deutschland heraus das Energiesystem mit Zukunft in Europa. Für eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung für Unternehmen, für Kommunen, für die Logistik – für alle.

GP JOULE WÄRME plant, baut und betreibt wirtschaftlich tragfähige Wärmelösungen für Kommunen, Quartiere und Unternehmen. Für eine lokale, sichere und günstige Wärmeversorgung.

 

Pressekontakt

Jürn Kruse
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